Die Einen nehmen die klassische Hauszwetschge vom Wochenmarkt oder aus
dem eigenen Garten, Andere schwören auf echte, fleischige Pflaumen:
Wie auch immer, der Pflaumen- oder Zwetschgenkuchen vom Blech gehört einfach
zum Repertoire der spätsommerlichen Kaffeetafel.
Angeschleppt wurde die Zwetschge erstmals von den alten Griechen aus
Damaskus. Vermutlich leitet sich auch das deutsche Wort »Zwetschge« von
»Damascener« (Damaskus) ab.
Das Rosengewächs hat seine Saison je nach Art von Anfang August bis fast Ende Oktober.
Das Mehl in eine Schüssel sieben und mit der Trockenhefe und dem Zucker
verrühren. Dann die handwarme Milch mit dem Ei und dem Öl verquirlen.
Das Salz und den Zimt zufügen und zu einer homogenen Emulsion verrühren.
Dann unter Rühren diese handwarme Flüssigkeit zum Mehl-Zuckergemisch
geben und das Ganze 10 Minuten zu einem glatten Teig kneten lassen.
Bei etwa 30°C 20 bis 30 Minuten gehen lassen.
Zwischenzeitlich die Zwetschgen waschen, entsteinen und in zwei Hälften
schneiden. Die halben Früchte in der Mitte einschneiden: sie müssen
hinterher auseinandergeklappt werden.
Den Teig mit der Hand kneten und mehrfach einschlagen. Auf das geölte
Blech geben und gleichmäßig auf Blechgröße ziehen, wie ein Bettlaken.
Die Zwetschgen dann wie Zinnsoldaten steil in den Teig drücken, daß
sie in Reih und Glied im Teig stecken
Bei ca. 200°C ca. 30 Minuten backen.
Tip: Zwetschgenkuchen entfaltet sein volles
Aroma, wenn er nach dem Auskühlen mit Zucker bestreut wird.