Die Thermen von Wiesbaden werden zu Trinkkuren und zum Baden benutzt und haben sich bei
Katharrhen des Magens und des Verdauungstraktes als treffliches Heimittel bewährt.
Die maximale Trinkmenge pro Tag sollte ein Liter nicht übersteigen.
Äußerlich angewandt zeigen rheumatische Beschwerden, auch langwierige, deren
Heilung durch die Schulmedizin bisher erfolglos war, deutliche Linderung.
Empfohlen wird eine Badekur zudem bei Hämorrhoiden, Gicht und Hautkrankheiten, wie
Neurodermitis.
Dem Kurgast und Besucher der Stadt sei die Kaiser-Friedrich-Therme wärmstens ans Herz gelegt.
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Für das Vergnügen der Badegäste ist reichlich gesorgt.
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Dieses Jugenstilbad wurde in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts detailgetreu restauriert und bietet
neben Sauna- und Badekuren auch eine Vielzahl unterschiedlicher Behandlunegn und Massagen an.
In Meyers Konersationslexikon von 1848 ist zu lesen:
(...) Für das Vergnügen der Badegäste ist reichlich gesorgt. (...)
Im Kaiser-Friedrich-Bad wird textilfreies Baden bevorzugt. Es ist sogar ausdrücklich erwünscht.
Wer dort mit Badehose auftaucht fühlt sich schnell unwohl. Dienstags ist das Bad der Damenwelt
vorbehalten, an allen anderen Tagen ist das Bad für alle Geschlechter ab 16 Jahren geöffnet.